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Studie: Gewalt in Filmen schlimmer als in Videospielen
28.04.2007 | 22:45 - HeRo
Studien zum Thema "Gewaltdarstellung in den Medien" existieren wie Sand am Meer. Bisher jedoch kamen fast alle zu dem Ergebnis, dass die Gewaltdarstellung in Videospielen größere Auswirkungen auf die menschliche Psyche hat, als die in Kinofilmen. Argument: In Spielen erlebt der Konsument die Handlung durch eigenes Mitwirken wesentlich intensiver. Doch nun wendet sich das Blatt, denn das British Board of Film Classification stellte eine Gegenstudie auf. Demnach seien Videospieler zwar in die Rahmenhandlung eingebunden, würden aber aufgrund des schwerer wiegenden Spielziels nicht so stark davon beeinflusst. In Filmen sei dies genau das Gegenteil. Zu diesem Ergebnis kam die BBFC aufgrund von Interviews und Diskussionen mit Spielern (7 bis 40 Jahre). Die viel zitierten Ego-Shooter standen wieder im Mittelpunkt der Diskussion. Darin auftauchende Gegner besitzen laut BBFC keine Persönlichkeit, seien also nicht so real wie die aus Filmen. Gleichzeitig warnte BBFC-Direktor David Cooke vor Unwissenheit, diese führe schnell zur Dämonisierung der Videospiele.

Quelle: PC Games

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